„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

Stadtrundgang / 15. November 2020, 15.00 Uhr

Postkarte von Jakob und Fanni Liebschütz aus dem Ghetto Piaski vom 13. April 1942 © JMAS

In der zweiten Hälfte des Jahres 1941 setzte der staatlich organisierte Massenmord ein. Ab November desselben Jahres begannen die Deportationen von Augsburger Jüdinnen und Juden in die Konzentrations- und Vernichtungslager.

Der Stadtrundgang wird an verschiedenen Stationen in der Stadt aufzeigen, welche Folgen die nationalsozialistische Judenverfolgung für das Leben der jüdischen Bevölkerung in Augsburg hatte. Zudem macht er mit exemplarischen Biografien von deportierten oder zur Deportation aufgerufenen Jüdinnen und Juden bekannt.

Treffpunkt: Jüdisches Museum, Standort Innenstadt, Halderstraße 6-8, 86150 Augsburg
Führungsgebühr: frei

Hinweise:
Aufgrund der noch geltenden Bestimmungen bzgl. COVID-19 sind die Plätze für die Führung begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung bis spätestens 12. November unter Mail: office@jmaugsburg.de oder Tel. 0821 51 36 58. Wir bitten um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – alle Informationen hier: www.jmaugsburg.de.