Empfänger unbekannt

Drama von Kressmann Taylor / Spiel: Matthias Klösel und Olaf Ude; Regie: Jörg Schur / 17. und 18. November 2020, jeweils 19.00 Uhr

© Theaterwerkstatt Augsburg

Die Freunde und Geschäftspartner Martin Schulze und Max Eisenstein leiten in Amerika einen gut gehenden Kunsthandel. Als Martin 1932 nach Deutschland heimkehrt, beginnt eine innige Korrespondenz. Während Max aus Sorge um seine jüdischen Angehörigen über die Entwicklung in Deutschland zunehmend beunruhigt ist, macht Martin Karriere in der NSDAP und verbittet sich weitere Briefe. Die Freundschaft zerbricht. Als sich Max ein letztes Mal verzweifelt an Martin mit der Bitte um Hilfe für seine verfolgte Schwester wendet, begeht dieser feigen Verrat. Max übt fürchterliche Rache.

Der kurze Briefroman von Kressmann Taylor erschien 1938 in Amerika. Er ist ein bewegendes Dokument über das zersetzende Gift des Nationalsozialismus. Hochaktuell und beklemmend zeigt dieses kleine Drama hellsichtig, wie anfällig der Mensch für totalitäre Ideologien ist.

In der Koproduktion des Neuen Theaters Burgau und der Theaterwerkstatt Augsburg spielen Matthias Klösel und Olaf Ude. Die Regie führt Jörg Schur.

gefördert vom Kulturamt der Stadt Augsburg, vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

mit freundlicher Genehmigung des Per Lauke Verlags

Corona-Hinweise:
Aufgrund der noch geltenden Bestimmungen bzgl. der Covid19-Pandemie sind die Plätze für die Vorstellungen begrenzt. Die Tickets gibt es daher nur im Vorverkauf zu erwerben. Wir bitten um die Einhaltung der allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Datum: 17. und 18. November, jeweils 19.00 Uhr

Ort: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg

Eintritt: 18,00 / erm. 12,00 Euro; einige Stehplätze zu 10,00 €

Tickets nur im Vorverkauf (ab 14.10.): Jüdisches Museum Augsburg Schwaben (Standort Innenstadt, Halderstraße 6-8 & Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Straße 228); Buchhandlung am Obstmarkt (Obstmarkt 11)

Bitte beachten Sie, dass der Kauf eines einzelnen Sitzplatzes aufgrund der geltenden Abstandsregeln für die beiden Termine in der Ehemaligen Synagoge nicht möglich ist, sondern immer nur jeweils mindestens zwei nebeneinanderliegende Tickets erworben werden können. Wenn Sie alleine kommen möchten und zwei Plätze erwerben, unterstützen Sie mit dieser Solidaritäts-Aktion die Künstler.

 

Weitere Termine:

Neues Theater Burgau: 7., 13., 14., 20. November, 20.00 Uhr & 22. November, 18.00 Uhr

Anne Frank Ausstellung in der Halle 116: 25. November, 9.00 Uhr