In schwindendem Licht. Jüdische Spuren im Osten Europas

Vernissage mit dem Fotografen Christian Herrmann und Konzert des Chors der ehemaligen Synagoge Kriegshaber / 17. Januar 2019, 19.00 Uhr

Jüdischer Friedhof in Gura Homorului, Rumänien © Christian Herrmann

Im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Jüdinnen und Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens: zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, überwucherte Friedhöfe, Grabsteine im Straßenpflaster, Spuren von Haussegen an den Türpfosten.

Die Fotoausstellung von Christian Herrmann richtet ihren Blick auf Spuren jüdischen Lebens in der historischen Region Bukowina und ihren Nachfolgestaaten. Damit soll zur weiteren Auseinandersetzung mit dem jüdischen Erbe der Bukowina angeregt werden, die als das am stärksten multiethnisch und jüdisch geprägte Kronland der Habsburger Monarchie galt.

eine Ausstellung des Bukowina-Instituts an der Universität Augsburg in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

Die Ausstellung ist bis zum 20. Juni 2019 im Bukowina-Institut zu sehen (Montag bis Donnerstag, 8.30 – 15.30 Uhr). Der Eintritt ist frei.

 

Ausstellungseröffnung mit Konzert: 17. Januar 2019, 19.00 Uhr

Im Rahmen der Vernissage wird der Chor der ehemaligen Synagoge Kriegshaber, Zweigstelle des Jüdischen Museums, unter der Leitung von Kantor Nikola David ein Konzert geben. Nach einer inhaltlichen Einführung von Dr. Katharina Haberkorn (Augsburg) wird der Künstler Christian Herrmann bei einem Glas Wein zum Gespräch bereitstehen.

Ort: Bukowina-Institut, Alter Postweg 97a, 86159 Augsburg

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.