„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

Stadtrundgang mit Monika Müller / 17. November 2019, 15.00 Uhr

Postkarte von Jakob und Fanni Liebschütz aus dem Ghetto Piaski vom 13. April 1942 (© JMAS)

In der zweiten Hälfte des Jahres 1941 setzte der staatlich organisierte Massenmord ein. Ab November desselben Jahres begann die Deportation Augsburger Jüdinnen und Juden in den Osten. Der Stadtrundgang wird an verschiedenen Stationen in der Stadt aufzeigen, welche Folgen die nationalsozialistische Judenverfolgung für das Leben der jüdischen Bevölkerung in Augsburg hatte und mit exemplarischen Biografien von deportierten oder zur Deportation aufgerufenen Jüdinnen und Juden bekannt machen.

Der Stadtrundgang ist auf 30 Personen begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 14. November unter Tel.: 0821 – 51 36 58 oder Mail: office@jkmas.de.

 

Treffpunkt: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Standort Innenstadt

Eintritt: frei