Die europäische Dimension des Holocaust (6): Der Holocaust in der Ukraine

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Pohl, Institut für Geschichte an der Universität Klagenfurt / 9. Mai 2019, 18.15 Uhr

Denkmal für die 1941 durch die Nazis zerstörte „Goldene Rose Synagoge“ in Lemberg/Lwiw, Ukraine © Katarzyna Madalska

Abgesehen vom Massaker von Babi Jar und dem Ghetto Lemberg ist der Holocaust in der Ukraine in der deutschen Wahrnehmung nahezu unbekannt. Aber ein Viertel aller Opfer des Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden stammt aus jenem Gebiet, das heute zur Ukraine gehört. Unmittelbar nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion begann der Massenmord an den Juden in der Ukraine, vor allem zwischen August 1941 und November 1942.

Dieter Pohl zeichnet den aktuellen Kenntnisstand über den Holocaust in der Ukraine nach und fragt nach Reaktionen der Jüdinnen und Juden und nach dem Verhalten der nichtjüdischen Gesellschaft unter einer radikalen Besatzung.

eine Kooperation mit dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München

 

Ort: Bukowina-Institut, Alter Postweg 97a, 86159 Augsburg

Eintritt: 5,00 Euro / Studierende frei