Zur Darstellung der Juden in der christlichen Kunst

Vortrag von Dr. Eva Schulz-Jander und Birgit Meurer / 22. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Dr. Eva Schulz-Jander und Birgit Meurer © privat

Die Macht der Bilder und der von ihnen erzählten Geschichten. Zur Darstellung der Juden in der christlichen Kunst

Seit jeher haben Menschen ihre Geschichte in Bildern erzählt. Die ältesten Quellen dieser Erzählungen sind Höhlenmalereien.

Auch Judentum und Christentum haben Bilder verwendet, um mit dem Inhalt der Bibel auf visuellem Wege vertraut zu machen. Die christliche Theologie bediente sich der Bildersprache auch, um ihr Verhältnis zum Judentum sichtbar zu machen. Hiervon zeugen die Figuren des Judas, Synagoga und Ecclesia, ebenso wie die unterschiedlichen Darstellungen der verunglimpfenden „Judensau“.

In ihrem Bildervortrag zeigen Dr. Eva Schulz-Jander, Kassel, langjährige Präsidentin des Deutschen Koordinierungsrats und Birgit Meurer, Bildungsreferentin im Martin-Buber-Haus in Heppenheim, welche Theologie damals transportiert werden sollte und wie wir heute mit diesen Bildern und Darstellungen umgehen können.

eine Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und dem Evangelischen Forum Annahof

 

Ort: Annahof, Hollbau, Im Annahof 4
Eintritt: 5,00/3,00 Euro