„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

Stadtrundgang mit Monika Müller und Frank Schillinger, Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben / 18. November 2018, 15.00 Uhr

Erinnerungsband für Hugo und Karolina Steinfeld in der Bahnhofstraße 18 1/5 © JKMAS

Vor 77 Jahren, im Herbst 1941, begannen die Deportationen der jüdischen Bevölkerung Augsburgs in die Konzentrations- und Vernichtungslager.

Der Stadtrundgang führt zu Erinnerungsorten der deutsch-jüdischen Geschichte in Augsburg während der Zeit des Nationalsozialismus. Anhand ausgewählter Biographien verfolgter und ermordeter Jüdinnen und Juden aus Augsburg wird Stadtgeschichte konkret mit Menschen und Orten verbunden und das Ausmaß der Verbrechen des NS-Regimes exemplarisch sichtbar.

Gleichzeitig wird auch auf die Täter und Täterinnen hingewiesen sowie die Behörden und Einrichtungen benannt, die sich an der Deportationspraxis beteiligten.

Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Kosten: 4,00/2,00 Euro