Die Kunst der Erinnerung – Impressionen vom interdisziplinären Gespräch am 9. und 10. Juni 2018

Am 9. und 10. Juni fand das vom Jüdischen Kulturmuseum organisierte interdisziplinäre Gespräch Die Kunst der Erinnerung mit namhaften Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland statt.

Den Auftakt bildete am 9. Juni die Führung durch die aktuelle Ausstellung Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung? Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber, die noch bis zum 17. Juni zu sehen ist. Die Kuratorinnen Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Museumsleiterin Prof. Dr. Benigna Schönhagen und Museumsmitarbeiterin Souzana Hazan erläuterten den TeilnehmerInnen gemeinsam mit dem Architekten Martin Kohlbauer die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung sowie die vielfältigen Erinnerungsebenen und spannenden Geschichten hinter den Objekten.

In der aktuellen Ausstellung in der Museumsdependance

Das eigentliche Gespräch zur Ars Memoriae, der Kunst der Erinnerung begann dann am 10. Juni nach einer Führung durch die Große Synagoge und das Jüdische Kulturmuseum in der Innenstadt in den Räumen des Kooperationspartners Evangelisches Forum Annahof. Die Referentinnen und Referenten aus der Kunstgeschichte, der Gedenkstättenarbeit, der Provenienzforschung und den Jüdischen Museen stellten anhand eines Zitats ihre Gedanken in Impulsstatements vor und konnten schon dort zeigen, dass es in den einzelnen Disziplinen ganz unterschiedliche Herangehensweisen an Begriffe wie „Erinnerung“, „Erinnerunsgkultur(en)“ etc. gibt.

Vertieft wurde das Gespräch dann mit Augsburgerinnen und Augsburgern in den einzelnen Workshops.

Im Workshop mit Cilly Kugelmann, ehemalige Programmdirektorin und aktuell Leiterin Neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin