Ausstellung zu Paula Buber ab jetzt online

Online-Ausstellung über Die Schriftstellerin Paula Buber (1877 – 1958) neu auf der Homepage.

Im vergangenen Jahr zeigte das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben in seiner Zweigstelle Ehemalige Synagoge Kriegshaber die Ausstellung „…zäh, genial, unbedenklich…“ Die Schriftstellerin Paula Buber (1877 – 1958).

Ab jetzt kann diese auch in digitaler Form hier angeschaut werden.

Seit 1907 mit dem Religionsphilosophen Martin Buber verheiratet, stand Paula Buber bislang im Schatten ihres berühmten Ehemanns. Als Paula Winkler in München geboren, hatte sie sich früh von ihrem katholischen Elternhaus gelöst und dem Judentum zugewandt. 1901 bekannte sie sich als „Philozionistin“. In enger Werkgemeinschaft mit Martin Buber verbunden, veröffentlichte sie ihre literarischen Werke gleichwohl eigenständig unter dem Pseudonym Georg Munk.

Die Ausstellung macht mit Leben und Werk der zu Unrecht vergessenen Schriftstellerin bekannt, das die religiösen Aufbruchsbewegungen seit der Jahrhundertwende ebenso prägten wie die Erfahrung von Verfolgung und Emigration.

Paula Buber, Israel 1947, National Library of Israel, Jerusalem/Alice Holz

Studierende der Universität Augsburg erarbeiteten im Rahmen eines Praxisseminars, auf der Basis der Forschungsergebnisse des Dissertationsprojekts von Katharina Baur, die Ausstellung unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Bannasch, Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft Universität Augsburg, Katharina Baur, M.A., Universität Augsburg, und Prof. Dr. Benigna Schönhagen, Leiterin des Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben.

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.
Rückfragen dazu beantwortet: Dr. Tosten Lattki, Tel. 0821 – 51 36 58 oder Mail: office@jkmas.de