Jüdischer Handel vor und mit der Stadt Augsburg während der Frühen Neuzeit

Vortrag von Prof. Dr. Sabine Ullmann, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt / 6. März 2018, 19.30 Uhr – entfällt wegen Krankheit

Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Ullmann muss krankheitsbedingt leider entfallen.

Einen Ersatztermin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

 

 

Rahmenprogramm zur Wechselausstellung

Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?

Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber

 

Während der Frühen Neuzeit war die Reichsstadt Augsburg von mehreren Vorstadtdörfern umgeben, in denen sich dauerhaft jüdische Niederlassungen etablieren konnten. Die Juden in Kriegshaber, Pfersee und Steppach lebten in dieser Epoche zwar nicht mehr in der Stadt, aber durchaus von der Stadt.

Obwohl die jüdischen Kaufleute wichtige Funktionen für das Augsburger Wirtschaftsleben erfüllten, war ihr Handel durch vielfältige Restriktionen beschränkt.

Der Vortrag gewährt anhand der Bestände des Augsburger Stadtarchivs einen Einblick in die von politischen Wechsellagen bestimmte Erwerbspraxis und beschreibt die alltagsgeschichtlichen Dimensionen der Handelskontakte zwischen Juden und Christen.

Vor dem Vortrag gibt es eine Kurzführung durch die Ausstellung: 18.45 – 19.30 Uhr

 

Ort: Pfarrheim, Kleiner Saal, Ulmer Str. 195a, 86156 Augsburg, schräg gegenüber der ehemaligen Synagoge Kriegshaber

 Eintritt: 5,00/3,00 Euro

 

Foto: Detail aus der kolorierten Karte von Johann Joseph Veith, 1723, mit der Darstellung eines Leichenzugs zum jüdischen Friedhof Kriegshaber. (© Staatsarchiv Augsburg)