„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

Stadtrundgang mit Frank Schillinger / 8. April 2018, 15.00 Uhr

Im Herbst 1941 stellte das NS-Regime seine Politik den Juden gegenüber von der Vertreibung auf die physische Vernichtung um. In der Folge begannen auch in Augsburg die Transporte in den Osten.

Zur Erinnerung an die Deportation von 129 Augsburger Juden in das Ghetto Piaski (heute Polen) vor 76 Jahren, am 4. April 1942, werden bei dem Stadtrundgang exemplarische Schicksale vorgestellt. Welche Behörden und Einrichtungen der Stadt sich aktiv an der Deportationspraxis beteiligten, kommt mit einigen Beispielen ebenso zur Sprache.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum, Halderstraße 6-8, 86150 Augsburg
Eintritt: 4,00/2,00 Euro

 

 

Foto: Postkarte von Jakob und Fanni Liebschütz aus Piaski vom 13. April 1942 (© Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben)