Neue Ausstellung in der Zweigstelle des Jüdischen Kulturmuseums

EINE ERINNERUNG

IST EINE ERINNERUNG

IST EINE ERINNERUNG?

JUDAICA AUS DEM UMFELD DER SYNAGOGE KRIEGSHABER

Eine Ausstellungin der ehemaligen Synagoge Kriegshaber

Objekte sind in vielfacher Weise Träger von Erinnerungen. Als stumme Zeugen verschiedener Vergangenheiten können sie auf Brüche wie Kontinuitäten der Geschichte verweisen, wenn man ihre vielfältigen Dimensionen aufdeckt.

Auch den 23 Objekten aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber, einer der zwei in Augsburg erhaltenen Synagogen, sind vielfältige Erinnerungen eingeschrieben. In der NS-Zeit in alle Welt verstreut, kehren kostbares Tora-Silber, wertvolle Textilien, seltene Manuskripte und andere Judaica für diese Ausstellung einige Wochen lang in ihre Heimat zurück und erinnern dort an die religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung dieser einstigen Vorstadtgemeinde, die weit über die einer landjüdischen Gemeinde hinausging.

Sie verweisen aber auch auf die individuellen Erinnerungen ihrer früheren Besitzer oder ihrer einstigen Verwender und stellen Fragen nach einem heute adäquaten Umgang mit diesen Erinnerungen.

Zur Ausstellung ist ein deutsch-englischer Katalog mit Beiträgen von Micha Brumlik, Sabine Ullmann, Bill Gross und den drei Kuratorinnen erschienen:

Benigna Schönhagen (Hg.), Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung? Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber, Berlin 2018, 172 Seiten, ISBN: 978-3-95565-248-7, 25,00 Euro.

Erhältlich im Museumsshop, im Buchhandel und beim Verlag Hentrich und Hentrich, Berlin.

 

Laufzeit: 30.1. – 17.6.2018

Ort: Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg
Öffnungszeiten: Do-Sa: 14.00–18.00 Uhr / So: 13.00–17.00 Uhr

 

Infos zur Ausstellung mit Begleitprogramm hier.

Flyer hier.

 

Pressemappe und Bildmaterial