Vom Tempel zum Gemeindezentrum. Das Gotteshaus als Mittelpunkt einer jüdischen Gemeinde im Wandel der Zeiten

VORTRAG/ 5. April 2017, 19.30 Uhr

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

Schon zu biblischen Zeiten wandeln sich die Anforderungen und auch die Bedeutung der Orte gottesdienstlicher Annäherung der Israeliten an Gott. Über die Jahrtausende hinweg aber bleibt eine jüdische Gemeinde unmittelbar verbunden mit ihrem Mittelpunkt, sei es Tempel, Synagoge, Schul oder Gemeindezentrum.
Der Vortrag umreißt sowohl den Kern jüdischer Gotteshäuser als auch den Wandel der Gebäude und Gemeinden unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert.

Prof. Dr. Andreas Nachama ist Rabbiner der Berliner Synagogengemeinde Sukkat Schalom und des HOUSE OF ONE in Berlin, Gründungsmitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland (ARK), ist jüdischer Präsident des Deutschen
Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Gründungsdekan des Studienganges Holocaust Studies am Touro College Berlin/New York und leitet die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin.

Ort: Festsaal der Synagoge
Eintritt: 5,00/3,00 Euro

 

Bild: privat