„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

STADTRUNDGANG/ 2. April 2017, 15.00 Uhr

mit Dr. Benigna Schönhagen, Museumsleiterin Jüdisches Kulturmuseum
Augsburg-Schwaben

Im Herbst 1941 stellte das NS-Regime seine Politik den Juden gegenüber von der Vertreibung auf die physische Vernichtung um. In der Folge begannen auch in Augsburg die Transporte in den Osten. Zur Erinnerung an die Deportation von 129
Augsburger Juden in das Ghetto Piaski (heute Polen) am 4. April 1942 werden bei dem Stadtrundgang exemplarische Schicksale vorgestellt. Welche Behörden und Einrichtungen der Stadt sich aktiv an der Deportationspraxis beteiligten, kommt mit einigen Beispielen ebenso zur Sprache.

Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum
Eintritt: 4,00/2,00 Euro