Häuser und Menschen: Raub und (Nicht-)Rückgabe von jüdischen Bürgerhäusern in Augsburg

VORTRAG/ 19. Oktober 2016, 19.00 Uhr

Gerhard Fürmetz, Augsburg

F_Villa ArnoldWirtschaftlicher Erfolg ermöglichte es vielen jüdischen Augsburgerg seit dem späten 19. Jahrhundert, in guter Lage und mit Komfort in der Stadt zu wohnen. Mit Beginn der NS-Herrschaft nahm der Verfolgungsdruck aber stetig zu, spätestens 1938/39 mussten die Juden unter Zwang ihre Häuser verlassen. Nach 1945 wurden die geraubten Immobilien zunächst von Treuhändern verwaltet, bis sie den rechtmäßigen Besitzern oder deren Nachkommen nach oft mehrjährigem Ringen zurückgegeben wurden oder ein finanzieller Ausgleich erfolgte.

Der Vortrag zeichnet diesen Prozess auf breiter Quellenbasis am Beispiel von sieben jüdischen Bürgerhäusern in Augsburg nach.

Eine Kooperation mit der GeschichtsWerkstatt Augsburg.

Ort: Festsaal
Eintritt: 5,00/3,00 Euro

Bild: Lynne und Moshe Rosman