Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941 und das Schicksal der sowjetischen Juden im Holocuast

VORTRAG/ 13. Juli 2016, 19.00 Uhr

Dr. Ingo Loose, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

TOBroAls die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion am 22. Juni 1941 überfiel, begann sie einen zuvor unvorstellbaren Vernichtungskrieg, dessen Folgen noch Jahrzehnte nach 1945 sichtbar waren. Binnen kurzer Zeit begannen die Deutschen mit der systematischen Ermordung der jüdischen Bevölkerung – auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion fielen bis Kriegsende mindestens zweieinhalb Millionen Juden dem Holocaust zum Opfer.
Der Historiker am renommierten Institut für Zeitgeschichte München-Berlin Dr. Ingo Loose zeichnet diese Geschichte in ihrer Entwicklung genauer nach. Hierbei berücksichtigt er auch die Perspektive der jüdischen Opfer und geht auf die Nachkriegsgeschichte ein, denn ein würdiges Gedenken wurde den Juden in der Sowjetunion jahrzehntelang verwehrt.

Ort: Festsaal
Eintritt: 5,00/3,00 Euro