„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

STADTRUNDGANG/ 10. April 2016, 14.30 Uhr

mit Monika Müller, Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Nachdem das NS-Regime im Herbst 1941 seine Politik von der Vertreibung auf die physische Vernichtung der Juden umstellte, begannen auch in Augsburg die Transporte in den Osten. Zur Erinnerung an die Deportation von 129 Augsburger Juden in das Ghetto Piaski (heute Polen) am 4. April 1942 werden bei dem Stadtrundgang exemplarische Schicksale vorgestellt. Es wird auch gezeigt, welche Behörden und Einrichtungen sich an der Deportationspraxis beteiligten.

Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum
Eintritt: 4,00/2,00 Euro