Die Kirche und das Alte Testament

DISKUSSION/ 3. Februar 2016, 19.30 Uhr

Prof. Dr. Alexander Deeg, Direktor des Instituts für Praktische Theologie, Universität Leipzig
Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Lehrstuhl Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen, Universität Augsburg

2015 löste der Berliner Theologieprofessor Notger Slenczka eine nicht nur in Fachkreisen hitzig geführte Debatte aus. Seine These lässt sich so zusammenfassen: Weil Christen das Alte Testament anders als noch in der Reformationszeit heute nicht mehr so lesen können, als ob es das Evangelium von Jesus Christus verkündet, kann dieses Alte Testament keinen verbindlichen Rang mehr für die Kirchen haben. Von offizieller kirchlicher Seite, aber auch von den meisten christlichen und jüdischen Gelehrten wurde diese – in der Geschichte der Theologie keineswegs neue – These abgelehnt. Dennoch bleibt die Frage, wie sich Altes und Neues Testament zueinander verhalten: Lässt sich der christliche Glaube ohne das alte Testament verstehen? Und wie kann man das alte Testament mit christlichen Ohren hören, ohne seine Eigenständigkeit zu bestreiten?

In Kooperation mit dem Lehrstuhl Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universität Augsburg, dem Evangelischen Forum Annahof und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V.

Ort: Hollbau, Ausstellungsraum, Im Annahof 4, Augsburg
Eintritt: 5,00/3,00 Euro