LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten

Das Zeitzeugenprojekt des Jüdischen Kulturmuseums /16. Juli 2015, 18.30 Uhr

Vortrag mit Dr. Benigna Schönhagen, Museumsleiterin

Die Erinnerung an die Shoa und das Gedenken an die ermordeten und vertriebenen europäischen Juden ist eine unverzichtbare Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft. Jede Generation muss sich erneut damit auseinandersetzen und ihren eigenen Weg dazu finden. Doch mit zunehmendem zeitlichen Abstand von den Ereignissen wird die Erinnerung immer schwieriger, die Notwendigkeit einer reflektierten Holocaust Education immer drängender. Das Jüdische Kulturmuseum hat mit dem modularen biografischen Zeitzeugenprojekt „LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten“ einen beachteten und nachhaltigen Beitrag entwickelt.
Der Vortrag präsentiert die Bausteine des Projekts, stellt einige der Biografien exemplarisch vor und resümiert die bisherigen Ergebnisse, zu denen nicht zuletzt auch neue Erkenntnisse für die Stadtgeschichte gehören.

In Kooperation mit dem Historischen Verein für Schwaben

Ort: Festsaal
Eintritt: frei