Geschichte vor Ort. Vor 70 Jahren. Auf den Spuren der aus Augsburg deportierten Juden

STADTRUNDGANG / 22. Februar 2015, 14.30 Uhr

mit Monika Müller und Frank Schillinger, Jüdisches Kulturmuseum

Seit Januar 1933 machten auch in Augsburg die Gewaltmaßnahmen des NS-Regimes das Leben der Jüdinnen und Juden immer unerträglicher. Von den etwas mehr als tausend jüdischen Männern, Frauen und Kindern, die damals in der Stadt lebten, fand etwa die Hälfte eine sichere Zuflucht im Ausland. Die in Augsburg Zurückgebliebenen wurden ab November 1941 in neun Transporten in den Osten deportiert. Mit dem Stadtrundgang erinnert das Jüdische Kulturmuseum an den letzten Transport, der noch am 20. Februar 1945 nach Theresienstadt führte.
An verschiedenen Stationen werden exemplarische Schicksale vorgestellt. Außerdem werden die Behörden und Einrichtungen thematisiert, die in die Organisation der Deportationen involviert waren.

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Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Kosten: 4,00/2,00 Euro


Impressionen aus dem Stadtrundgang