Jüdisches Leben in Augsburg nach der Katastrophe Teil 3: Fremd im eigenen Land? Zwischen Synagoge und Museum: die jüdische Gemeinde Augsburg, 1969 – 1990.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG / NEU: 1. Oktober 2014, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 2. Oktober 2014 – 17. Mai 2015

Liebe Besucher, die Ausstellungseröffnung wurde auf den 1. Oktober 2014 verschoben. Bitte beachten Sie die neue Ausstellungsdauer.

LndK_III_Plakat_kDie Wechselausstellung porträtiert den Wandel der 1970er und 1980er Jahre. Die Wiedereinweihung der Synagoge 1985 und die gleichzeitige Gründung des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben markieren den festlichen Glanz- und Wendepunkt einer Zeit, in der die kleine jüdische Gemeinde schrumpft.

Auf überregionaler Ebene  organisiert sich zeitgleich mit dem  gesellschaftlichen Aufbruch dieser Jahre jüdisches Leben neu. Eine junge Generation sucht ihre Heimat zwischen Deutschland und Israel. Getragen vom Engagement Einzelner wächst vor Ort die Bereitschaft,  jüdische Geschichte als Teil der Heimatgeschichte wahrzunehmen und die Verbrechen der NS-Zeit zu benennen. Die Ausstellung zeigt, dass die Kontroversen dieser Jahre den Boden bereitet haben für ein  selbstbewusstes jüdisches Leben in Deutschland.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Artikel der Augsburger Allgemeinen zur Ausstellungseröffnungam 1. Oktober 2014

Imperssionen aus der Ausstellungseröffnung