„Und schrieb dies ohne Brillen…“ Jüdische Buchmalerei und Buchmacherkunst in Ulm und der Region im Mittelalter

VORTRAG mit Christof Maihoefer, Religionspädagoge, Ulm / 26. März 2014, 19.30 Uhr

Vortrag_Maihoefer_Ashkenasi_Mann_kEine Handschrift im Mittelalter zu erstellen, war eine logistische und technische Herausforderung. In Ulm wurde die Kunst der Buchmacherei von Mäzenen geschätzt und gefördert. Von Ledermachern, Schreibern und Illuminatoren aus der Region wie aus Ulm selbst wurden  beeindruckende Werke geschaffen, die heute zu den bedeutenden Schätzen des askenasischen Judentums gehören. Neben den allgemein üblichen Schriftstücken, die das jüdische Leben in der Stadt auf ihre Art dokumentieren, zeigen die großen und wunderbaren Handschriften auch etwas von der Beweglichkeit der damaligen Künstler und Buchtechniker sowohl in religiöser als auch in technischer, kultureller und räumlicher
Hinsicht. Das Ende der mittelalterlichen jüdischen Gemeinden bildet sich in den Handschriftenfunden auf drastische weise ab.

Ort: Festsaal
Eintritt: 5,00/3,00 Euro

Impressionen aus der Veranstaltung

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