Jüdisches Würzburg

EXKURSION / 27. Juli 2014

Würzburg war nicht nur eine barocke Bischofsresidenz. Seit dem 12. Jahrhundert gab es in der Stadt auch eine jüdische Gemeinde, die zum Zentrum einer Region wurde, die bis zur Shoa die dichteste jüdische Bevölkerung in Süddeutschland aufgewiesen hat.
Zahlreiche, vor allem familiäre Bezüge verbanden die jüdischen Gemeinden Unterfrankens mit denen in Bayerisch-Schwaben. Die Stadt galt als Sitz einer „milden Orthodoxie“. Im 19. Jahrhundert existierten dort sieben Synagogen. Die Gemeinde wurde mit ihren über 1000 Mitgliedern in der NS-Zeit vernichtet. Heute pflegen das jüdische Erbe neben der neuen jüdischen Gemeinde das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken sowie das Museum Shalom Europa mit dem spektakulären Fund von hunderten mittelalterlichen Grabsteinen.

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Kosten: 49,00 Euro
Anmeldung bis 11. Juli 2014 unter 0821 – 51 36 58