Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss

Zweiteilige Filmaufführung im Rahmenprogramm zur Ausstellung Fremd im eigenen Land? Zwischen Synagoge und Museum: die jüdische Gemeinde 1969 – 1990 / 22. und 23. Juli 2014, 19.00 Uhr

Vierteiliger amerikanischer Fernsehfilm von Marvin J. Chomsky, 1978

22. Juli 2014:
Teil 1: Die hereinbrechende Dunkelheit, 1935 – 1940, 135 min.
Teil 2: Die Straße von Babi Yar, 1941 – 1942, 94 min.

23. Juli 2014:
Teil 3: Die Endlösung, 1942 – 1944, 89 min.
Teil 4: Die Überlebenden, 1944 – 1945, 101 min.

Erzählt wird die fiktive Geschichte der jüdischen Arztfamilie Weiss, die in Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus lebte. Durch diese US-Serie sah zum ersten Mal ein großer Teil der Deutschen und Österreicher (wie auch anderer Nationen) freiwillig das Leid, das die Nationalsozialisten den Juden angetan hatten. Nach der Ausstrahlung des Films Ende der 1970er Jahre sowie in den 1980er Jahren wurde die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit von immer mehr Menschen geführt.
Der Politologe Peter Reichel sah darin einen Meilenstein in der Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik, „den Beginn der Bereitschaft nun auch eines Massenpublikums, sich mit der NSVergangenheit überhaupt auseinanderzusetzen“.

Ort: Seminarraum
Eintritt: 5,00/3,00 Euro