Band 6 LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten

Benigna Schönhagen, „…und dann heißt’s Abschied nehmen aus Augsburg und Deutschland.“ Der Weg der Familie Stern aus Augsburg (dt./engl.)

LEBENSLINIEN 06Der sechste Band aus der Reihe LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten erzählt vom Schicksal der Familie Stern aus Augsburg. Die Familie lebte seit 1902 in der Stadt. Henry Stern, der bei den LEBENSLINIEN als Zeitzeuge zu Gast war, wurde 1927 geboren. Als Heinz Markus Stern, wie er bis zur Emigration hieß, wuchs er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Manfred (heute Fred) in der Mozartstraße 7 im vornehmen, gründerzeitlichen Beethovenviertel auf. Bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten erlebten Manfred und Heinz eine unbeschwerte Kindheit. Nach 1933 änderte sich dies Schritt für Schritt. Wie alle Juden bekamen auch die Sterns zunehmend die Diskriminierungen und Entrechtungen des NS-Regimes zu spüren. Im November 1938 mussten Heinz und Manfred Stern mit ansehen, wie der Vater beim Pogrom verhaftet und ins KZ Dachau gebracht wurde. Nach dessen Entlassung bemühten sich die Sterns umgehend um die Möglichkeit einer Auswanderung. Im Juli 1939 war es den Eltern schließlich möglich, Manfred mit einem Kindertransport nach London zu schicken. Kurz danach konnten sie mit Heinz ebenfalls nach Großbritannien fliehen. Von dort aus emigrierte die Familie 1940 geschlossen in die USA.

Benigna Schönhagen, „…und dann heißt’s Abschied nehmen aus Augsburg und Deutschland.“ Der Weg der Familie Stern aus Augsburg (LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten, Bd. 6) hrsg. von Benigna Schönhagen für das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Augsburg 2013, 104 Seiten, farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-9814958-5-0

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