Aktuelle Installation: „Sieben Tage sollt ihr in Hütten wohnen“ Sukkot – eine Woche in Laubhütten

Eine Installation am Wechselausstellungstisch/
27.09.-02.12.2012

Kurz nach dem Neujahrsfest Rosch ha-Schana und dem Versöhnungstag Jom Kippur feiern jüdische Gemeinden im Herbst alljährlich das siebentägige Sukkot-Fest. Sein Name ist von dem hebräischen Begriff „Sukka“ abgeleitet, der „Laubhütte“ bedeutet. In der Sukkot-Woche verbringen praktizierende Juden möglichst viel Zeit in einfachen, zweigbedeckten Hütten, die für diesen Zweck kurz vor dem Fest im Freien errichtet werden. Dort werden die Mahlzeiten eingenommen und man betet zusammen. Einige übernachten auch in den Hütten, die an den göttlichen Schutz, der die Israeliten einst bei ihrer Wüstenwanderung behütete, erinnern. Viele jüdische Gemeinden errichten für diesen Anlass eine Gemeinde-Sukka, so auch in Augsburg.

Das Laubhüttenfest beginnt in diesem Jahr am 01. Oktober 2012. Aus diesem Anlass wechselt das Jüdische Kulturmuseum in der Dauerausstellung wieder seine Installation zu den jüdischen Jahresfesten und zeigt

„Sieben Tage sollt ihr in Hütten wohnen.“ Sukkot – eine Woche in Laubhütten

Die Ausstellung erläutert die Rituale und Traditionen des Sukkot-Fests und gibt Einblicke in die Gestaltung der Festtage in der Augsburger Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Ausstellung ist vom 27.09. – 02.12. 2012 während den Öffnungszeiten des Museum am Wechselausstellungtisch der Dauerausstellung zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag, den 27.09. um 18 Uhr unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der Franz-von-Assisi-Schule im Festsaal der Synagoge statt.