LEBENSLINIEN: „…wie glücklich können wir sein, dass die Kinder in Sicherheit sind.“

Der Weg der Familie Lamfromm auf Augsburg. Zeitzeugengespräch mit Eva Labby geb. Lamfromm aus Portland (Oregon/USA)/So 6.11.2011, 11 Uhr

MATINEE im S’esemble Theater in der Kulturfabrik , Bergmühlstr. 24, Eintritt 5/3 Euro.

Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, war Eva Labby vier Jahre alt. Ihr Vater leitete erfolgreich eine der großen Wäschefabriken Süddeutschlands und genoss in Augsburg hohes Ansehen. Vier Jahre später entschlossen sich die die Eltern mit ihren drei Töchtern das Land in Richtung USA zu verlassen. Der Verlust der Heimat wog schwer; schwerer noch, dass die Großmutter und weitere Verwandte und Freunde in Hitlerdeutschland zurückgelassen werden mussten.

Nach einer Vorstellung der Familiengeschichte las eine Schauspielerin des S’esemble Theaters aus Briefen und anderen Dokumenten aus dem Besitz der Familie Lamfromm vor. Anschließend erzählte Eva Labby im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Benigna Schönhagen über den Verlust von Heimat und geliebten Menschen, berichtete aber auch von einem geglückten Neubeginn in Portland .

Pressestimmen: Artikel in der Augsburger Allgemeinen 7.11.2012 lesen

Beitrag von Radio Bayern 1 vom 9.11.11 über den Besuch von Eva Labby geb. Lamfromm in Augsburg nachhören. Dauer: 2:57 Minuten