Band 2: LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten

Monika Müller, „Das Trauma der Verbannung ist nicht auslöschbar.“ Der Weg der Familie Aub aus Augsburg (dt./engl.)

Die LEBENSLINIEN gibt es seit 2002 als Beitrag zum Gedenken an die Pogrom­nacht von 1938. Dank der Aufnahme des Zeitzeugen­projekts in das Leo-Baeck-Programm „Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung“ konnte das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben 2008 zu den LEBENSLINIEN eine eigene Reihe ins Leben rufen. Als zweiter Band erschien im November 2009 der Katalog „Das Trauma der Verbannung ist nicht auslöschbar…“ Der Weg der Familie Aub aus Augsburg von Monika Müller zur Geschichte der Familie Aub aus Augsburg, die bei den LEBENSLINIEN in diesem Jahr vorgestellt wurde. Er beschreibt die Diskriminierung und Ausgrenzung der jüdisch-christlichen Familie durch das NS-Regime und ihre erzwungene Trennung durch die Emigration des Vaters, erzählt von seinem einsamen Leben im Exil in Sierra Leone und Jamaika sowie von der gefährde­ten Existenz der Mutter mit den drei Kindern im NS-Staat und berichtet schließlich von der lang ersehnten Wiedervereinigung der Familie nach Kriegsende und ihrem gemeinsamen Neuanfang in Jamaika. Zahlreiche Fotos und zeitgenössische Dokumente machen das Familienschicksal anschaulich und animieren zum Weiterlesen.

Monika Müller, LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten: Das Trauma der Verbannung ist nicht auslöschbar.“ Der Weg der Familie Aub aus Augsburg, Band 2, hrsg. von Benigna Schönhagen für das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Augsburg 2010, 88 Seiten,  farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-9812246-3-4, Preis: 10,- €.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an das Jüdische Kulturmuseum Augsburg Schwaben, Halderstraße 6-8, 86150 Augsburg, Tel. 0821-513658, Fax 0821-513626 oder office@jkmas.de