Die schwäbischen Judendörfer - Zusammenleben ohne Ghetto

Vortrag von Professor Dr. Rolf Kießling / 13.01.2010, 19 Uhr

Das Leben der jüdischen Gemeinden im Medinat Schwaben gestaltete sich in der Frühen Neuzeit anders als das in den großen städtischen Gemeinden: die Juden sollten mit der Gemeinde „heben und legen“. Sie hatten Anteil an der Nutzung der Ressourcen und trugen zu den Lasten bei, sie waren in der Versammlung des Dorfes vertreten – es waren „Doppelgemeinden“.

Vor dem Vortrag findet um 18 Uhr eine öffentliche Führung statt, die vor dem Hintergrund der aktuellen Wechselausstellung MORITZ DANIEL OPPENHEIM. IDEALBILDER JÜDISCHEN LEBENS ausgewählte Aspekte von Museum und Synagoge vorstellen wird.