Synagoge

 

1914-1917 nach den Plänen von Fritz Landauer und Heinrich Lömpel errichtet, hat die Augsburger Synagoge die NS-Zeit überdauert, wenn auch im Innern verwüstet und zweckentfremdet. Schon ab 1945 diente sie – notdürftig zwar – wieder als Zentrum einer jüdischen Kultusgemeinde, die seit 1995 durch die Zuwanderung von Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion sprunghaft gewachsen ist.

Der als Gemeindezentrum errichtete Gebäudekomplex veranschaulicht in Form und Ausstattung die jüdische Renaissance vom Anfang des 20. Jahrhunderts und belegt mit vielen Ausstattungsdetails die religiös-liberale Haltung der Erbauergemeinde.

 
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