Stiftung

Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Die Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben wurde 1984 vom damaligen Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg, Senator Julius Spokojny, als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet.

Aus der Satzung vom 30.08.1984

§ 2, Art. 1

Stiftungszweck

1. Die Stiftung fördert die Pflege und Erhaltung jüdischer Kultur. Sie verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der steuerrechtlichen Vorschriften und ist selbstlos tätig.

2. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Errichtung und den Betrieb eines der Öffentlichkeit zugänglichen jüdischen Kulturmuseums, darüberhinaus durch die Vermittlung des Wissens um jüdische Kultur, durch Pflege der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ähnlicher Zielsetzung, durch Führungen, Ausstellungen und Vorträge und endlich durch Zusammenarbeit mit anderen Museen, die gleiche oder ähnliche Zwecke verfolgen, verwirklicht.


Stiftungsorgane

Die Tätigkeit in den Stiftungsorganen ist ehrenamtlich.

Vorstand

  • Prof. Dr.-Ing. h.c. Hans-Eberhard Schurk, seit 1. Januar 2017

Ehemalige Stiftungsvorstände:

  • Helmut Hartmann, Senator i.R. (2007 bis 2016)
  • Dr. Manfred Worm (2002 bis 2006)
  • Dr. Iradj Neman (bis 2002)

Stiftungsrat

  • Dr. Georg Haindl, Vorsitzender des Stiftungsrates (seit 2005)
  • Dr. Walter Eschle, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates (seit 2006)
  • Der jeweilige Vorsitzende der Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg oder sein Stellvertreter im Amt. Derzeit entsandt: Rolf Kleidermann
  • Ein Vertreter der Stadt Augsburg, wenn möglich aus dem Kulturreferat
  • Ein Vertreter des Bezirks Schwaben
  • Dr. Iradj Neman (seit 2002)
  • Silvio Wyszengrad (seit 2002)

Ehrenvorsitzender:

  • Gernot Römer (seit 2005)

 

Wissenschaftlicher Beirat

Die Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirats besteht laut Satzung darin, den Stiftungsrat bei der Erarbeitung eines zeitgemäßen Konzepts für das Jüdische Museum Augsburg-Schwaben sowie bei der Verwirklichung des Konzepts zu beraten.

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats

  • Prof. em. Dr. Rolf Kießling, Mitglied seit 2002

Mitglieder

  • Dr. Peter Fassl, Heimatpfleger Bezirk Schwaben (seit 2002)
  • Bernhard Purin, Direktor Jüdisches Museum München (seit 2002)
  • Dr. Otto Lohr, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern (seit 2004)
  • Dr. Josef Kirmeier, Museumspädagogisches Zentrum München (seit 2011)
  • Dr. Philipp Lenhard, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München (seit 2016)

Ehemalige Mitglieder

  • Prof. Dr. Michael Brenner, Lehrstuhlinhaber für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2002 bis 2016)
  • Gernot Römer (2002 bis 2009 und 2012 bis 2014)
  • Prof. Dr. Manfred Treml (2002 bis 2009)