Sammlung

Den Schwerpunkt der Sammlung bilden Ritual- und Kultgegenstände für Synagoge und häusliche Feiern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Leihgaben des Bayerischen Nationalmuseums München und privater Sammler ergänzen sie.

Die meisten Silberarbeiten stammen aus zerstörten jüdischen Gemeinden Schwabens. Sie wurden von bekannten Augsburger Goldschmieden gefertigt und zeigen erstaunliche Verflechtungen zwischen jüdischer und christlicher Kultur.

Die mehr als zwanzig Tora-Schilder der Sammlung werden als Leitobjekte präsentiert. Eingebettet in ihren historischen Kontext erzählen sie von den religiösen Vorstellungen, der geografischen Verbreitung, dem sozialen Aufbau und von dem Austausch der einstigen jüdischen Gemeinden mit der christlichen Mehrheitskultur.