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23. - 25. April 2009, täglich 8.30 - 19.00 Uhr.
Der "Zug der Erinnerung" macht Station im Hauptbahnhof Augsburg.
Der Zug der Erinnerung zeigt eine Ausstellung über die Deportation von Kindern und Jugendlichen aus Deutschland und Europa mit einem regionalen Teil über die jüdischen Kinder aus Augsburg und Bayerisch-Schwaben in der NS-Zeit.
Zur Erarbeitung des regionalen Teils für den Zug der Erinnerung hat das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben (JKM) am 1. April 2009 einen Workshop durchgeführt.
28 Schülerinnen und Schüler der K 12 des Anna-Gymnasiums mit OStR Dr. Renate Weggel haben sich nach einer vorausgegangenen Arbeitssitzung zur Quellenrecherche im Stadtarchiv Augsburg intensiv mit der Kindheit schwäbischer Juden in der NS-Zeit befasst. Von den im Gedenkbuch des Bundesarchivs zu den Opfern der Verfolgung der Juden in Deutschland 1933 – 1945 nachgewiesenen 21 Kinder, die aus Augsburg deportiert wurden, hat keines die Vernichtung überlebt.
Als Ergebnis gestaltete die Klasse sieben Wandzeitungen für den regionalen Ausstellungsteil im Zug zu folgenden Themen: die Stufen der Entrechtung bis zur Deportation; das Lagersystem am Beispiel des „Transitlagers“ Piaski (bei Lublin), in das die meisten Augsburger Kinder deportiert wurde; das Schicksal von einem ermordeten Augsburger Jugendlichen; die Biografien von zwei Kindern, die gerettet wurden; Briefe der K 12 an die deportierten und überlebenden jüdischen Kinder.
Eine weitere Wandzeitung zur Ausstellung wurde vom Maria-Theresia-Gymansium (OStR Peter Wolf) vorbereitet.
Im Rahmen seiner Dauerausstellung thematisiert das JKM einige Schicksale von jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Augsburg und Bayerisch-Schwaben während der NS-Zeit.
Veranstalter des regionalen Ausstellungsteils im Zug der Erinnerung ist die Stadt Augsburg in Kooperation mit Stadtarchiv Augsburg, JKM, Augusta-Forum, CineStar, Bahnpark Augsburg, Haus der Bayerischen Geschichte sowie Maria-Theresia-Gymnasium und Gymnasium bei St. Anna.
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Im Rahmen eines Workshops bereiten die Schüler die Wandplakate für den regionalen Ausstellungsteil im Zug der Erinnerung vor.

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| Gruppenbild der Teilnehmer des Workshops am 01. April 2009 im JKM.

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Copyright © JKMEmmanuel Herz (geb. 1921) emigrierte 1934 aus Augsburg nach Frankreich und wurde im November 1942 von dort nach Auschwitz deportiert. |