„Evakuiert in den Osten“ – Die Deportationen aus Augsburg

STADTRUNDGANG/ 23. November 2017, 15.00 Uhr

mit Monika Müller, Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

 

Die Deportationen aus Augsburg und das Ende der zweiten jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

Der Rundgang setzt die Reihe „Evakuiert in den Osten“ fort, die 2011 zum 70. Jahrestag des ersten Transports aus Augsburg ins Leben gerufen wurde, um an die Deportationen von Augsburger Jüdinnen und Juden zu erinnern.

In der zweiten Hälfte des Jahres 1941 setzte der staatlich organisierte Massenmord ein. Ab November desselben Jahres begann die Deportation Augsburger Jüdinnen und Juden in den Osten. Der Stadtrundgang wird an verschiedenen Stationen in der Stadt aufzeigen, welche Folgen die nationalsozialistische Judenverfolgung für das Leben der jüdischen Bevölkerung in Augsburg hatte und mit exemplarischen Biografien von deportierten oder zur Deportation aufgerufenen Jüdinnen und Juden bekannt machen.

 

Treffpunkt: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Halderstr. 6-8, 86150 Augsburg

Kosten: 4,00/2,00 Euro