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Unterbrochenes Gedicht. Jiddische Literatur in Deutschland 1944-1950

Lesung mit Dr. Tamar Lewinsky, Historikerin am Institut für Jüdische Studien der Universität Basel/20.06.2012, 19 Uhr

In dem von ihr herausgegebenen Buch „Unterbrochenes Gedicht“ stellt Tamar Lewinsky ein vergessenes Kapitel der Holocaustliteratur vor: Die jiddische Literatur der jüdischen Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland. Die hier erstmals ins Deutsche übertragenen Gedichte und Prosastücke zählen zu den frühesten Versuchen jüdischer Überlebender, sich der erlittenen Katastrophe literarisch zu nähern. Darüber hinaus zeugen die Texte von der unmittelbaren und schmerzlichen Begegnung zwischen Tätern und Opfern in der Nachkriegszeit. Sie dokumentieren damit auch die Anfänge der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte.

Eintritt 5,00/3,00 Euro.

Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung “Gehen? oder Bleiben! Lebenswelten osteuropäischer und deutscher Juden in der Nachkriegszeit, 1945-1950″ vom 09.05.-26.08.2012 im Jüdischen Kulturmuseum.