Zeitzeuge Ernst Grube

Workshops für Schulklassen zur NS-Zeit mit Ernst Grube/17.-19.04.2012, 10-13 Uhr

Ernst Grube wurde Ende 1932 in München geboren. Da er eine jüdische Mutter hatte, galt er als „Mischling“ und bekam die Diskriminierung und Entrechtung der Nationalsozialisten als Kind am eigenen Leib zu spüren. Als die Grubes ihre Wohnung aufgeben mussten, kamen Ernst und seine Geschwister in das jüdische Kinderheim in der Antonienstraße. Nach dessen Auflösung 1942 wurden die Kinder zunächst in das Sammellager nach Milbertshofen und später in das Lager nach Berg am Laim gebracht. Von dort wurde Ernst Grube noch im Februar 1945 zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach Theresienstadt deportiert.

Im Rahmen des Programmschwerpunktes “Vor 70 Jahren. Evakuiert in den Osten”